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Bildhauerviten
Georg Arzt
Maler und Bildschnitzer, nachweisbar von 1494 bis 1520
(Bozen, Völs, Vigo di Fassa)

Gregor Erhart
Werkstatt in Augsburg Wichtige Arbeiten in der Bozner
Pfarrkirche um 1513/14

Michel Erhart
Michel Erhart, der Vater von Gregor Erhart, war nachweislich
tätig zwischen 1469 und 1522. In den Ulmer Akten ist er in
dieser Zeit der meistgenannte Bildhauer. Hauptwerke: der
Kaufbeurer Altar, das Haller Kruzifix, der Blaubeurer Altar

Erasmus Grasser
geboren in der Oberpfalz, seit 1474 Bildhauer, seit 1477 als
Meister tätig.
E. G. entwickelte einen persönlichen Stil mit regelmäßig
geschwungenen Gewandsäumen und emphatischen Posen. 1480
entstanden die 16 Moriskentänzer für den Tanzsaal des Alten
Rathauses in München.

Meinrad Guggenbichler
1649 in Einsiedeln (heute Schweiz) geboren, lernte er
zunächst das Handwerk des Baumeisters und Steinplastikers.
Bald machte er sich jedoch in Oberösterreich einen |
Namen als Holzplastiker, wo mit
Mondsee, St. Wolfgang,
Michaelbeuern und Straßwalchen seine Hauptwerke entstanden.
Am Ende der barocken Welt schaffte Guggenbichler in seiner
Kunst eine Synthese aus höfischer und
ländlichalpenländischer Kunst

Ignaz Günther
wurde 1725 in Altmonnstein in der Oberpfalz geboren. Er
wirkte in München, Mannheim und in Wien, wo er auch die
Akademie mit Auszeichnung abschloß. Er war der Hauptmeister
des bayrischen Rokoko und leitete in München eine
umfangreiche Werkstatt.

Hans von Judenburg
Seit 1411 in Judenburg, dem wichtigsten alten Handelszentrum
der Steiermark nachweisbar.

Hans Leinberger
Wird stilistisch der „Donauschule“,
tätig von Passau bis Salzburg,
zugeordnet. (Hans Leinberger ist der Meister des Moosburger
Altars)
Leinberger tritt 1513 plötzlich als
ausgeprägter, geformter Künstler in
Erscheinung.

Daniel Mauch
wurde 1477 in Ulm geboren. Bis 1529 waren Ulm und Geislingen
seine ständigen Wohnorte, doch dann wan- derte er nach den
Niederlanden aus. |
Berühmt ist seine Marienfigur in
der Kirche von Dalhem bei Lüttich. Mauch starb 1544 in
Lüttich.

Hans Multscher
geboren im Allgäu. Es ist urkundlich belegt, daß Multscher
in den Jahren 14561459
in Sterzing in Südtirol tätig war. Bedeutende Werke
entstanden auch in Ulm und Umgebung.

Michael Pacher
Während seiner ganzen Laufbahn scheint er von Bruneck im
Pustertal in Südtirol aus gearbeitet zu haben, wo er Familie
und Besitz hatte. Hauptwerke entstanden für die Pfarrkirche
in Gries bei Bozen 14811484
und für die Pfarrkirche in St. Wolfgang 14711481.
Pacher starb 1498 in Salzburg.

Tilman Riemenschneider
Um 1460 in Heiligenstadt im Eichsfeld geboren, 1531 in
Würzburg gestorben. Ohne Zweifel ist Tilman Riemenschneider
der bekannteste Bildschnitzer unter den großen deutschen
Künstlern der Dürerzeit. Seine durchgeistigten Gestalten
bestimmen unsere Vorstellung vom spätmittelalterlichen
Menschen und seiner Glaubenswelt.

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Die Familie Schwanthaler
Ungeachtet des Stilwandels wird die Einzelpersönlichkeit in
die
schöpferische Tätigkeit der gesamten Familie von 7
Generationen eingebunden (16331879).
Ausgehend von der ersten Werkstatt in Ried im Innkreis
wirkten sie vom bayrischen Raum über Krems/Donau bis Wien.
(Thomas, Hans, Johann Georg, Ludwig, Matthias, Peter)

Veit Stoß
1450 im schwäbischen Horb am
Neckar geboren, 1533 verstorben.
Einer der größten deutschen
Bildhauer des späten Mittelalters,
„auch des Reissens, Kupferstechens
und Mahlens kundig“.
Lebte in Krakau, später in
Nürnberg.

Andreas Thamasch
geboren 1639 im Paznauntal, wirkte er 20 Jahre als
Stiftsbildhauer mit einer großen Werkstatt im Kloster Stams
als angesehene Persönlichkeit. Andreas Thamasch starb im
Alter von 58 Jahren in Stams.

Martin und Michael Zürn
aus Schwaben stammend wirkten sie im ersten Drittel des 17.
Jhd. in Bayern und Oberösterreich. Die Bildhauerfamilie Zürn
legte wesentliche Grundlagen für die Rokokoplastik und die
Kirchenbaukunst als Gesamtkunstwerk im 18. Jhd. |